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Lackieren oder Ausbeulen?

Diese Frage sollten sich Betroffene und Versicherungen nicht mehr stellen müssen. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die alternative Reparaturmethode bei Hagelschäden die kostengünstigere und schnellere Methode ist, ohne das die Fahrzeuge an Wert verlieren. Mit der Zunahme von Hagelniederschlägen ist auch die Zahl der Autos, die einen Hagelschaden erlitten in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Für Fahrzeugbesitzer und Versicherungen entstanden riesige Kosten.
Nicht jeder Hagelschaden ist gleich, die Auswirkungen von Hagel auf PKW können sehr unterschiedlich sein. Neben der Anzahl der Hageldellen bestimmen zahlreiche andere Faktoren das Ausmaß der Hagelschäden. Diese Faktoren sind:

  • Durchmesser des Hagelkorns
  • Masse des Hagelkorns
  • Aufprallgeschwindigkeit
  • Aufprallwinkel
  • Aufprallort an der Karosserie
  • Konstruktion des Außenblechs
  • Material des Außenblechs
  • Dicke des Außenblechs

Masse, Durchmesser und Aufprallgeschwindigkeit der Hagelkörner sind eng miteinander verwandt. Aber sie sind oft weniger entscheidend für die Schadensumme als man denken mag. Zwar können sehr große Hagelkörner manchmal die gesamte Karosserie eines Fahrzeugs zerstören, aber in den meisten Fällen sind kleine bis mittelgroße Hagelkörner verantwortlich für Schäden an PKW. Auch diese können die Hagelreparatur schwierig und teuer machen, wenn beispielweise der Aufprallwinkel der Körner so schräg ist, dass Dellen an Wölbungen des Blechs oder schwer zugänglichen Stellen des Autos entstehen. Auch sind die Dicke und Materialart des Blechs entscheidend, da manche Blecharten einfach, und andere sehr kompliziert zu reparieren und zu restaurieren sind.

Wir setzten folgende Methoden zur Reparatur von Dellen ein, wobei keine Neulackierung von Fahrzeugen notwendig ist:

Drücktechnik
: Mittels Metall- und Kunststoffbügel werden die Dellen von der Blechinnenseite herausgedrückt. Dies wird natürlich so vorsichtig und gefühlvoll durchgeführt, dass die Lackstruktur (Orangenhaut) nicht verändert bzw. zerstört wird (Lackbruch).


Klebetechnik: Ein Adapter wird mittels Spezialkleber (lackschonend) auf die Dellenmitte geklebt und nach Aushärtung mit einem Schlaghammer wieder herausgezogen. Danach werden Adapter und Kleber entfernt und die nun entstandene Beule wird mit einem Teflonstift in die ursprüngliche Form zurück geschlagen.

Schlagmethode: Größere, flache Eindellungen, wie sie z.b. durch Dachlawinen oder starken Hagelschlag entstehen, werden mittels gezielten Schlägen an den Dellenaußenbereichen, welche meist höher sind als die ursprüngliche Fläche, bearbeitet. So wird die im Blech vorhandene Verspannung wieder aufgelöst, und man bekommt im Dellenbereich genug Blech um die Delle wieder in die ursprüngliche Form zu bringen.